Als staatlich anerkannter Erholungsort kann Fridingen mit seinem historischen Stadtkern, der Lage im wildromantischen Donautal mit sehenswerten Burgen, Ruinen, Kapellen, Felsen, Höhlen und einer fast noch unberührten Flora und Fauna aufwarten.
Auch das kulturelle Leben und Erleben hat in Fridingen über das gesamte Jahr hinweg einen hohen Stellenwert.
Vielfältige Freizeitmöglichkeiten, die überregional...
Als staatlich anerkannter Erholungsort kann Fridingen mit seinem historischen Stadtkern, der Lage im wildromantischen Donautal mit sehenswerten Burgen, Ruinen, Kapellen, Felsen, Höhlen und einer fast noch unberührten Flora und Fauna aufwarten.
Auch das kulturelle Leben und Erleben hat in Fridingen über das gesamte Jahr hinweg einen hohen Stellenwert.
Vielfältige Freizeitmöglichkeiten, die überregional bekannte Naturbühne Steintäle mit ihren Freilichtaufführungen für Jung und Alt, der Donauradweg, ein beheiztes Freibad, großzügige Sportanlagen, der Skihang Antoni sowie präparierte Langlaufloipen bieten neben einem gut ausgebauten Wanderwegenetz mit dem Premiumweg „Donauwellen“ einen hohen Erholungs- und Freizeitwert.
Geschichte
Der Ortsname Fridingen wird erstmals in einer St. Galler Urkunde des Jahres 861 erwähnt. Auch von einer Kirche in Fridingen ist dabei bereits die Rede. Die Siedlung als solche ist sicher viel älter, eine alemannische Gründung wohl des 5. Jahrhunderts, wobei der Ortsname die Erinnerung an den Ortsgründer bewahrt: „Fridingen“ bedeutet „bei den Leuten des Frido“. Die tatsächliche Besiedlungsgeschichte beginnt aber schon sehr
viel früher. Ein Fundort von europäischer Bedeutung ist dabei die Jägerhaushöhle. Ausgrabungen in den Jahren 1964 bis 1967 haben ergeben, dass Jägergruppen der mittleren Steinzeit (Mesolithikum)
zwischen etwa 8000 und 5000 v. Chr. die Höhle immer wieder sporadisch als Behausung benutzt haben. Bekannt geworden ist Fridingen nicht zuletzt auch durch das 1971 jenseits der Donau systematisch ausgegrabene alemannische Gräberfeld. 306 Gräber mit insgesamt 337 Bestattungen konnten dabei untersucht werden. Die fünf Jahrhunderte zwischen der urkundlichen Ersterwähnung 861 und der ersten Nennung Fridingens als Stadt 1372 sind wiederum in geschichtliches Dunkel gehüllt. Eine erste planmäßige Stadtgründung durch die Grafen von Hohenberg hat wohl schon Mitte des 13. Jahrhunderts nicht an der Stelle der heutigen Altstadt, sondern auf der Buchhalde in Altfridingen stattgefunden. Ökonomische Gesichtspunkte und die Sorge um die Sicherung des Donauübergangs führten dann bereits um 1300 zur planmäßigen Gründung der heutigen Stadt Fridingen am Donauufer.
In den Mauerring der neuen Stadtgründung einbezogen wurden die alte Pfarrkirche St. Martin und damit vermutlich auch Teile des bisherigen Dorfes Fridingen. Dem Fridinger Altstadtkern ist bis heute die planmäßige Gründung im Mittelalter anzusehen. Pfarrkirche und Burg markierten die südöstliche bzw. nordwestliche Ecke einer insgesamt rechteckigen Ummauerung. Die ursprüngliche Parzellierung innerhalb des Mauerrings ist trotz vielfältiger baulicher Veränderungen über die Jahrhunderte
hinweg in den Grundzügen noch immer ablesbar. 1381 fiel Fridingen zusammen mit der Grafschaft Hohenberg an das Haus Österreich. Das Städtchen besaß bis ins 17. Jahrhundert eine herausgehobene Bedeutung als Amtsstadt bzw. als Sitz des österreichischen Obervogts für die Grafschaft Oberhohenberg. 1688 verlor Fridingen diese Eigenschaft an das zentraler gelegene und wirtschaftlich prosperierende Spaichingen. Neben dem auf den örtlichen Bedarf ausgerichteten Kleinhandwerk bildete der Hauptwirtschaftszweig in Fridingen bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein die Landwirtschaft. Die typischen Ackerbürgerhäuser“,
die das Bild der Fridinger Altstadt bis heute prägen, sind Zeugnisse dieser Geschichte einer letztlich rein herrschaftspolitisch motivierten Stadtgründung. 1805 gelangte Fridingen zusammen mit der Grafschaft Hohenberg an Württemberg, seit 1817 gehört die Stadt zum Oberamt bzw. Landkreis Tuttlingen.
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